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Wer
kennt sie nicht: Die Angst vor einer Prüfung! Unzählige Abiturienten
zittern gerade jetzt wieder um die Noten, unzählige Studenten fürchten die
Zwischenprüfungen, Testate, mündlichen Vorträge oder gar das bevorstehende
Examen. Man hat gelernt, und doch fürchtet man, daß im entscheidenden
Moment der "blackout" kommt. Bis hin zu Prüfungspsychosen führen die Nöte
unserer jungen Leute. |
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Hier kann man wunderbar helfend
eingreifen, aber das ist leider nur wenig bekannt. |
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Hoffnung gibt es auch für verzweifelte Eltern, die alle Erwartungen
in ihre Kinder setzen und es nicht fassen können, wie viel Mühe diesen
bereits der Schulstoff bereitet. |
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Durch meine spezielle Ausbildung kommen gerade solche Fälle häufig in
meine Praxis. |
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Wie sieht die Hilfe
aus? |
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Nicht zu leugnen: Es ist ein gewisses Maß an Intelligenz notwendig.
Aber es ist nicht zu fassen, wie viele ungeahnte Möglichkeiten bei Kindern
einfach brachliegen. Ich zweifle inzwischen daran, ob es überhaupt
unintelligente Menschen gibt. Meine Therapie hat als Hauptziel den Aufbau
des Selbstvertrauens. Nur wenn man sich etwas zutraut, wird man auch
Erfolg haben. Schon kleine Fortschritte müssen gelobt werden, das Lernen
muß einfach Spaß machen. |
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An
zweiter Stelle steht das Vermitteln von Lerntechniken. So gibt es z.B.
eine retroaktive Hemmung und eine proaktive Hemmung, was besagt, daß
ähnliche Lerninhalte, wenn sie in kurzer Zeit nacheinander gelernt werden,
sich gegenseitig wieder auslöschen. Also: Lerne nicht erst Englisch und
dann Französisch und dann Mathe, sondern lerne erst Englisch, dann Mathe
und dann Französisch. Der Unterschied zwischen den Lernstoffen ist größer,
es wird besser im Gehirn gespeichert. |
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Wichtig sind die Pausen, sie verfestigen das Gelernte. Deshalb: Lerne
am besten vor dem Schlafengehen, das wirst du am besten
behalten. |
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Es
gibt drei Lernkanäle: Das Sehen (man prägt sich das Schriftbild aus dem
Buch ein), das Hören (die Sprache klingt noch im Ohr nach) und das
Schreiben (man erstellt Auszüge aus dem Buch oder schreibt einfach
Vokabeln ab), jedesmal wird wieder ein anderer Bezirk des Gehirns
angesprochen. Nutzt du wirklich alle drei Kanäle oder liegt einer
brach? Verschenke keine
Möglichkeiten! |
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Was
man aus naturheilkundlicher
Sicht noch tun kann, baut dann noch weiter auf: |
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In
jedem Fall führe ich Tiefensuggestionen durch. Dazu muß selbstverständlich
vorher geklärt sein, wo die "Knackpunkte" der/des Betroffenen liegen.
Diese Hemmungen werden dann über die Ansprache des Unterbewußtseins
ausgeräumt. Medikamentöse homöopathische Unterstützungen sind nützlich und
haben hervorragende Erfolge gezeigt. |
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Und
es ist ein tolles Gefühl, in der Zeitung ein Foto zu sehen mit der
Unterschrift: "Als beste Studenten wurden ausgezeichnet..." und dann zu
denken: den kennst du doch irgendwo her. Ach ja, er war hier zur
Prüfungsvorbereitung. Es dachte damals, er schafft es niemals... |
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