Naturheilpraxis am Südhang

 
Gute Besserung

Dr.phil.Brigitte Ranft

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Heilpraktikerin

 
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  Das aktuelle Thema Aus jeder Wüste gibt es einen Ausweg !
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5 Tipps gegen Depressionen

     
Diese Seite schreibe ich mit einem unguten Gefühl, denn das Thema "Depressionen" ist zur Zeit in aller Munde. Die Apothekerzeitschriften, Gesundheitssendungen des Fernsehens, einschlägigen Internetseiten und natürlich auch Fachbücher halten in großer Menge Informationsmaterial bereit.

Der Herbst steht vor der Tür, und wir wissen ja: Da geht es los,- mehr denn je. Wenn aber ein Thema so gängig ist, läuft man Gefahr, nur bereits bekannte Dinge in neuem Gewand darzubieten.
 
   
     
Eine wissenschaftliche Definition sei zumindest genannt, aber nicht weiter ausgeführt :
Depressionen als affektive Störung mit krankhaft niedergedrückter Stimmung können mit einer Vielzahl psychosozialer, psychischer und körperlich-vegetativer Symptome einhergehen. Auf die früher gehandhabte Einteilung von endogener und exogener Depression verzichtet man heute. Vielmehr teilt das Diagnose- und Klassifikationssystem ICD-10, das sich um eine exakte Einteilung aller Krankheiten bemüht, heute nach den Symptomen auf in depressive Episoden , rezidivierende depressive Störungen und anhaltende affektive Störungen (z.B.Dysthymia).

 
   
     
In meiner Praxis habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, daß Patienten, die unter Depressionen leiden, diese ohne große wissenschaftliche Kenntnisse etwa wie folgt beschreiben: Sie erzählen, sie seien niedergeschlagen, der Antrieb fehle, man könne sich einfach zu nichts aufraffen, möchte sich am liebsten verkriechen und keinem begegnen. Viele erklären auch sofort im ersten Satz, sie litten unter einer Depression.
In diesem Sinne erheben meine Tipps keinen Anspruch auf wissenschaftliche Begründbarkeit oder gar Vollständigkeit, wobei in diesem Fall ja auch die Medikamentenvielfalt der Schulmedizin erwähnt werden müßte. Vielmehr basieren sie auf Erfahrungen und haben nachweisbar ganz ohne Nebenwirkungen schon sehr vielen Menschen geholfen.

 

Ausgangspunkt unserer weiteren Überlegungen sei also: Man spürt, daß eine Depression vorliegt.
 
 

   

 

   
TIP 1 : Fast jedes Kind weiß heute, daß die Pflanze Johanniskraut (Hypericum) hier eine sehr heilsame Wirkung haben kann. Man kann sie über die Apotheke beziehen, entweder als firmenfertiges Medikament oder als Tee; inzwischen gibt es sie aber auch im Reformhaus, im Supermarkt und beim Kaufmann um die Ecke. Die Werbung sorgt dafür, daß wir es nicht übersehen.
Sie sollten aber beim Kauf darauf achten, wieviel Hypericin in dem Mittel, das Sie erwerben möchten, enthalten ist, hier gibt es gewaltige Unterschiede. 
Wissen sollte man auch unbedingt, daß die Einnahme von Johanniskraut die Photosensibilität erhöht, daß man also leichter in der prallen Sonne oder im Winter auf der Sonnenbank einen Sonnenbrand oder sogar eine Lichtallergie bekommen kann. 
Warnung: Johanniskraut kann die Wirkung der Anti-Baby-Pille aufheben! Darauf wird viel zu selten hingewiesen!
 
   

 

   
TIP 2 : Verlassen Sie Ihr Haus! Ich verspreche Ihnen, daß es Ihnen danach besser gehen wird. Schon im Mittelalter galt als bestes Mittel gegen Depressionen, eine Reise zu unternehmen. Es muß bei Ihnen nicht gleich eine Reise sein, aber gehen Sie zum Einkaufen, selbst wenn Sie lieber alles andere als dies tun würden. Gerade, wenn Ihnen der Kopf nicht danach steht, sollten Sie sich zwingen. Wenn Sie keinerlei Erwartungen an diesen Bummel stellen, wird er sie auch nicht enttäuschen. Tun Sie es einfach.

Mit einigen meiner Patienten habe ich hierzu eine Studie durchgeführt: Sie haben ihre Empfindungen hierbei schriftlich festgehalten, und es war umwerfend: Anfangs fühlte man sich unwohl dabei, so gezwungen unter Menschen zu gehen. Das aufkommende Gefühl ließ sich eher als Wut bezeichnen denn als Freude. Wut hatte man, weil man sich verstandesmäßig zu etwas entschlossen hatte, was man gefühlsmäßig ablehnte. Aber hoppla : Wut ist doch ein Zeichen von Leben, von Aktivität ! Und somit war der Anfang gemacht.  Mit zunehmender Zeit konnte man sich der Einwirkung anderer Menschen, der man ja ständig ausgesetzt war, nicht entziehen. Und - das ist nicht gelogen - bei absolut allen Patienten des Versuches besserte sich die Stimmung.

Ein Tipp am Rande: Überlegen Sie sich bei solcher Art Unternehmungen vorher zu Hause ein Ausgabenlimit, denn es ist ein psychologisches Phänomen, daß man in solchen Fällen dazu neigt, unkontrolliert Geld auszugeben.
 

   

 

   
TIP 3 : Daß Depressionen und Licht etwas miteinander zu tun haben oder zu tun haben können, konnten wir schon unter Tipp 1 erahnen: Es gibt die sogenannten "saisonalen Depressionen", auch Winterdepressionen genannt; das sind diejenigen Depressionen, die nur in der dunklen Jahreszeit auftreten. Hier hilft eindeutig eine Lichttherapie, das ist inzwischen hinreichend erforscht.
 
Diese Depressionen kommen dadurch zustande, daß die verminderte Lichtintensität gemeinsam mit der verkürzten Sonneneinstrahlung und den abfallenden Temperaturen Mechanismen in Gang setzt, die noch nicht hundertprozentig erforscht sind. Es ist sehr wahrscheinlich, daß der Neurotransmitter Serotonin, ein chemischer Botenstoff, der die Nervensignale im Gehirn weiterleitet, an diesem Mechanismus beteiligt ist. Zudem nimmt man an, daß die Funktion der Zirbeldrüse (Epiphyse) durch den Tageslichtmangel gestört ist, so daß es zu einer Störung des Melatonin-Haushaltes kommt. Das Hormon Melatonin ist unter anderem für die Aufrechterhaltung des Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich.
 
Daß die endgültigen Forschungen hierüber noch nicht abgeschlossen sind, muß uns aber nicht stören: vielmehr kann das, was durch Lichtmangel verschlechtert wird, per Logik durch Lichtzufuhr wieder verbessert werden, selbst wenn man nicht die Komplexheit der Abläufe durchschaut. Machen wir uns diese Erkenntnis doch zunutze !
 
Inzwischen sind spezielle Lichtgeräte entwickelt worden, die das Tageslicht in seinem vollen Spektrum imitieren, und wenn die Diagnose: "Depression durch Lichtmangel" wirklich gesichert ist, kann man davon ausgehen, daß tägliche Lichtbestrahlungen, etwa eine halbe bis zwei Stunden mit bis zu 10000 Lux, auch wirklich helfen. Der Nachteil des Verfahrens besteht darin, daß man ewige Zeiten in den Praxen vor den Lichtgeräten verbringt.
 
Um meinen Patienten dies zu ersparen, biete ich Ihnen an, einige Sitzungen in meiner Praxis durchzuführen, um sicherzugehen, daß die Therapie auch hilft, und verrate ihnen dann, daß ein solches Gerät etwa 350 Euro kostet. Ich meine, es ist fair, dem Patienten dann zu sagen, daß die Anschaffung eines solchen Gerätes, wenn die Wirksamkeit bei ihm erwiesen ist, für ihn billiger und weniger umständlich ist als der tägliche Praxisbesuch. Einige meiner Patienten haben sich die Geräte gekauft und ihre Depressionsprobleme nachhaltig gelöst.
 
   

 

   
TIP 4 : Polen Sie Ihre Gedanken in positive Richtung um, und das geht z.B. so: Kaufen Sie sich ein kleines Büchlein, das hübsch aussehen sollte, und geben Sie ihm den Titel: "Was mir heute gefallen hat". Dort tragen Sie an jedem Abend das Datum ein und schreiben drei Dinge hinein, die an diesem Tag gut gelaufen sind oder Ihnen Feude bereitet haben. 
 
Sie trainieren damit, auf positive Dinge vermehrt zu achten; es findet eine Umerziehung Ihres Wahrnehmungsvermögens statt. Wer meint, eine solche Kleinigkeit könne doch nicht helfen, irrt gewaltig. Denn was ist eigentlich "unsere Welt" ? Besteht nicht die Welt des einzelnen im Grunde nur aus der Summe der Wahrnehmungen, die er persönlich aus dem unendlichen Angebot der Realität herausfiltert? 
 
   

 

   
TIP 5 : Den gleichen Zweck erfüllt ein Verfahren, das ich mit großem Erfolg in meiner Praxis anwende: Nachdem ich mich mit dem Patienten ausführlich über genau seine ureigenste Problematik unterhalten habe, versuche ich, in Tiefensuggestion Leitsätze in sein Unterbewußtsein zu schleusen, die ihn in positiver Weise durch seinen Alltag begleiten sollen. Hierbei kann man gezielt genau auf die individuellen Probleme eingehen. 

Dieses Verfahren wirkt nicht nur bei Depressionen, sondern ist ebenso aktuell bei Prüfungsängsten, mangelndem Selbstbewußtsein und weiteren psychischen Problemen. Die Patienten erzählen dann häufig, daß ihnen die in der Suggestion gehörten Leitsätze in den passenden Situationen einfielen und daß sie erstaunt waren, daß diese Sätze ja stimmten.

Ein solcher Patient ist geheilt, denn er hat gelernt, sein Leben durch einen anderen Wahrnehmungsfilter zu sehen und hat gleichzeitig erkannt, daß es die ganze Zeit über ja gar nicht so schrecklich verlaufen war. 

Diese Basis hat sich erfahrungsgemäß auch für die folgenden Jahre stets als stabil erwiesen. Der vorher nicht intakte Sensor für "Freude empfinden" war geweckt worden : Ein Schlüssel für ein schöneres Leben.
 

   

 
 
 
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